Aufbruch statt Angst

Das neue Ausbildungsjahr begann für viele junge Menschen unter ganz anderen Vorzeichen als erwartet. Eben noch stand ihnen buchstäblich die Welt offen: Der scheinbar endlose Wirtschaftsaufschwung und der zunehmende Fachkräftemangel sorgten dafür, dass die Unternehmen sich geradezu um sie rissen. Ein Verdienst über Tariflohn, gute Übernahmechancen, dazu ein Zuschuss zum Führerschein: alles keine Seltenheit. Mit Ausbruch der Pandemie sah die Lage plötzlich ganz anders aus.
Zudem konnten Ausbildungsmessen nicht stattfinden, die Berufsberater der Arbeitsagenturen nicht in die Schulen gehen, viele Praktika mussten ausfallen. All das läuft erst langsam wieder an. Die Appelle an die Unternehmen, trotz der Rezession weiter auszubilden, sind daher selbst nach dem offiziellen Start des neuen Lehrjahres noch nicht verklungen.

Technik kann nicht alles
Wir bei MobiMedia bilden weiter Fachinformatiker aus und freuen uns über jede Bewerbung von programmierbegeisterten jungen Menschen. Digitale Technik durchdringt unseren Alltag nicht erst seit Corona: virtuelle Realität ist mit den digitalen Showrooms, die wir für unsere Kunden schaffen, quasi normal. Dennoch: Technik kann nicht alles. Die Gesellschaft muss ihr Verhältnis von Nähe und Distanz zur Technik immer wieder neu ausloten. Damit der Mensch nicht in eine neue Unmündigkeit gerät.

Welche Erfahrungen warten auf Azubis bei MobiMedia?
Wir haben mit Andi und Aziz gesprochen.
Aziz ist noch in der Ausbildung und Andreas schon mitten im Geschehen
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Könnt Ihr Euch bitte kurz vorstellen?
Ich heiße Aziz komme aus Syrien bin seit vier Jahren in Deutschland und mache seit September 2019 eine Ausbildung als Fachinformatiker Systemintegration hier bei MobiMedia.
Hi, ich heiße Andreas, komme aus der Nähe von Pfarrkirchen und habe nach meinem Realschulabschluss 2013 eine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration hier bei MobiMedia begonnen. Vor ca. zwei Jahren habe ich dann in die Entwicklungsabteilung gewechselt und bin seit dem für Interne sowie Kundenindividuelle Projekte zuständig.

Was hat Euch zu genau dieser Ausbildung gebracht?
Andi: Für mich war von vornherein klar, dass ich beruflich in der Informatikbranche tätig sein will. Hier gab es nach dem Schulabschluss zwei Möglichkeiten: Eine Berufsausbildung oder Studieren.Ich entschied mich für eine Berufsausbildung, da mir das praxisorientierte Arbeiten und die immer wachsende Verantwortung im Unternehmen besser als ein mehrjähriges Studium zugesagt hat.

Aziz: Ich war anfangs unsicher, welche Richtung ich einschlagen möchte, habe deswegen mehrere Praktika in verschiedenen Bereichen absolviert. Ein Praktikum war auch bei MobiMedia. Nach diesen zwei Wochen hat mich besonders die Teamarbeit, die Freude an der Arbeit und die Atmosphäre gefallen. Besonders gefällt es hier das alle zusammenhalten und sich auch persönlich über ihren Alltag austauschen und dass man auf einander schaut…

Aziz, mir fällt auf, dass Du sehr gut Deutsch sprichst, wie kommt das?
Ich bin seit drei Jahren ein Teil der Hebertsfeldener Fußballmannschaft und seit zwei Saisons Fußballtrainer in der F Jugend. Vorher habe ich drei Jahre die FOS besucht und dort den Realschulabschluß gemacht. Ich komm viel mit anderen Leuten in Kontakt – unterhalte mich gerne und so habe ich die Sprache gelernt.

Aziz, was möchtest du gerne anderen Auszubildenden oder interessierten Schülern sagen?
Jeder ist für seine Arbeit selbst verantwortlich, trotzdem spielt immer das Team eine Rolle. Jeder kann sich einbringen. Wir haben eine übersichtliche Unternehmensstruktur – mit kurzen Entscheidungswegen und …… „Jeder ist der Chef von seinem Projekt“.

Andi, kannst Du kurz etwas zu den Inhalten und Fächer der Ausbildung sagen?
Die Ausbildungsdauer belief sich auf drei Jahre und der hauptsächliche Fokus lag auf der technischen Kundenbetreuung und dem Projektmanagement. Die Ausbildungsfächer sind generell aufgeteilt in zwei Gruppen: Fachrichtungsübergreifende- und spezifische Fächer. Die Fachrichtungsübergreifenden Fächer beschäftigen sich mit der Grundausbildung eines Fachinformatikers. Dabei werden unter anderem die Themen Einfache Netzwerktechnik, Grundlegende Anwendungsprogrammierung oder Hardware unterrichtet.

Die spezifischen Fächer beschäftigen sich dann vor allem ab dem 2. Ausbildungsjahr intensiv mit den für die jeweilige Fachrichtung relevanten Themen. Dazu gehören bei der Fachrichtung Systemintegration komplexe Netzwerke oder aufwändiges Routing im Internet. Die Fachrichtung Anwendungsentwicklung setzt hier den Fokus auf Softwarearchitektur, Dokumentation und das Lösen von komplexen Problemen in der Softwareentwicklung.

Welche Möglichkeiten stehen für Euch nach der Ausbildung offen?
Nach der Ausbildung stehen eine Vielzahl an Zertifizierungen in den unterschiedlichsten Fachgebieten zur Verfügung. Darunter zählen spezielle Programmiersprachen, Betriebssysteme oder Hardwarezertifikate.
Darüber hinaus steht einem nach der praktischen Ausbildung der Weg einer schulischen Weiterbildung natürlich weiterhin offen.

Was macht Eurer Meinung nach die Ausbildung bei MobiMedia so anders?
Man wird vom ersten Tag an in verschiedenste Kundenprojekte eingebunden und lernt dadurch den Workflow sehr schnell kennen. Durch die tägliche Herausforderung und den hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen fällt einem das Lösen von neuen Problemen immer leichter und das nötige Know-How für die Ausbildung sowie die Aufgaben in der Firma sind so schnell erlernt. Das sehr ruhige und “familiäre” Arbeitsklima empfand ich meiner Ausbildung ebenfalls als sehr positiv. (Andi)
Das es abwechslungsreich ist. Das man in verschiedenen Bereichen und Projekten teilnehmen kann. Das man sich mit seinen Ideen einbringen kann und ernst genommen wird. Dass die Leute einander helfen. Besonders wenn ich als Auszubildender etwas genauer wissen möchte, finde ich immer einen Ansprechpartner der mir das ausführlich erklärt. (Aziz)

Vielen Dank Andi und Aziz!

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