Wie neue Aufnahmetypen in QI Studio Bilder schon während der Kollektionsentwicklung entstehen lassen
In der Modebranche kommen die Bilder fast immer zuletzt. Erst wird entworfen, dann gemustert, dann produziert und ganz am Ende fotografiert. Oft fallen aber die wichtigsten Entscheidungen viel früher. Wir begleiten deshalb eine Steppjacke mit Kapuze durch alle Stationen: von der technischen Skizze bis zum Aufmacher im Workbook. Jedes Bild in diesem Artikel ist mit QI Studio entstanden.
Station 1 Sketch to Photo: Aus der Skizze wird ein Produktfoto
Vorder- und Rückskizze, zwei Kapuzendetails und drei Stoffproben mehr braucht Sketch to Photo nicht. Die KI liest die Zeichnung als Konstruktionsplan: Steppkammern, Kapuze, Reißverschluss und Taschen werden übernommen, Hilfslinien und Bleistiftoptik verschwinden.
Das heißt, Sie können Entwürfe bewerten, bevor ein Muster genäht ist und mögliche Stoffqualitäten vergleichen, ohne neu zu zeichnen.
Und: Sie können die Kollektion im Vorverkauf zeigen, lange vor der Produktion.
Praxistipp: Die erste Stoffprobe wird zum Hauptmaterial. Legen Sie Vorder- und Rückansicht als getrennte Zeichnungen an.
Station 2 Zwei Farbwelten, eine Skizze
Aus derselben Vorlage entstehen unterschiedliche Farbstellungen. Einkauf und Design sehen die Varianten nebeneinander, bevor bestellt wird, in identischer Ansicht und identischem Licht.
Station 3 Artikel-Torso und Artikel-Flatlay:
Das katalogfertige Produktbild
Für Shop, Marktplatz und Ordersystem braucht die Jacke normierte Produktbilder, auch mit Blick ins Innere. Aus zwei Ansichten entstehen Freisteller ohne Puppe und ohne Retusche.
Station 4 Lookbook: Die Kollektion am Model
Und wie sieht das nun an einem Model aus? Kann ich bestimmen, wie das Model aussieht? Sie können verschiedene Parameter einstellen und natürlich können Sie auch Ihr eigenes Modelmaterial benutzen. Bilder am Model zeigen Passform, Fall und Proportionen besser als jedes Freisteller-Foto. Der klassische Weg dahin ist ein Shooting mit Model, Fotograf, Studio und Styling. Das kostet gerne mehrere tausend Euro pro Tag, wochenlange Planung und Muster, die physisch vorliegen müssen.
Das Lookbook erzeugt Modelbilder aus den Artikelfotos, die ohnehin vorhanden sind. Wir nehmen den Artikel und legen fest, wer die Kleidung trägt: ein KI-Model, beschrieben über Merkmale wie Altersgruppe und Konfektionsgröße, oder eine reale Person per Referenzfoto. Die Szene reicht vom weißen Studiohintergrund bis zu einem eigenen Hintergrundfoto.
Kommen nach dem Shooting neue Artikel hinzu, hilft Outfit Swap: Die Person auf einem vorhandenen Modelfoto trägt die neuen Teile, während Gesicht, Pose, Szene und Licht exakt erhalten bleiben.
Station 5 Sport in Action: Der Aufmacher fürs Workbook
Jetzt möchte ich unterschiedliche Szenen für mein Workbook kreieren. Auch hier haben Sie den Vortel des Closed Loop Ansatzes von MobiMedia.
Eine Laufjacke verkauft sich über das Gefühl, das sie verspricht: Bewegung, frische Luft, Freiheit. Studiobilder zeigen die Passform, aber nicht den Einsatz. Echte Actionaufnahmen bedeuten Locations, trainierte Models, erfahrene Sportfotografen und Abhängigkeit vom Wetter – für ein Workbook schnell mehrere Reisetage pro Sportart.
Sport in Aktion liefert diese Bilder direkt aus den Artikelfotos. Wir laden die Jacke und das restliche Outfit hoch, wählen die Sportart Laufen und den Moment. In Bewegung, im vollen Einsatz oder bei der Verschnaufpause. Die KI kennt die passende Umgebung, das sporttypische Schuhwerk und die richtige Körperhaltung. Lichtstimmung, Jahreszeit, Trainingspartner und Bewegungseffekte wie ein Mitzieher lassen sich zusätzlich steuern. Die Jacke bleibt dabei das Hauptprodukt: Farben, Nähte und Logos werden zeichengenau übernommen, auch wenn sich der Stoff in der Bewegung dehnt.
Workbooks leben von Bildern, die mehr zeigen als einen einzelnen Artikel: Mit Group Shot stellen Sie zwei oder drei KI-Models in abgestimmten Outfits in eine gemeinsame Szene, ganz ohne Location-Suche, Reisetage und Terminabstimmung. Unsere Steppjacke erscheint so in allen drei Farbstellungen gleichzeitig, im Rosengarten, auf der Dachterrasse, in der Altstadtstraße und vor den Dolomiten. Farben, Nähte und Details bleiben dabei zeichengenau erhalten, sodass jedes Motiv den Artikel zeigt, den Ihre Kunden später tatsächlich bestellen.
Bilder wachsen mit der Kollektion
Unsere Jacke hat den ganzen Weg gemacht: von der Bleistiftskizze über verschiedene Farbstellungen und eine Kooperationsvariante bis zum katalogfertigen Produktbild, zum Lookbook und zum Aufmacher im Workbook. An keiner Stelle musste auf ein Fotoshooting gewartet werden.
Das ist der eigentliche Wandel: Bildmaterial entsteht nicht mehr am Ende der Kette, sondern parallel zur Entwicklung. Entscheidungen fallen früher und auf Basis realistischer Bilder. Der Vorverkauf startet, bevor Muster existieren. Und wenn die Kollektion in den Handel geht, liegen alle Motive bereits vor und das in einer durchgängigen Bildsprache.
Dabei gilt immer: Die Models sind KI-Personen, die Artikel dagegen bleiben dem Original so treu wie möglich. Genau diese Kombination aus erfundener Inszenierung und echtem Produkt macht QI Studio aus.
Neugierig geworden?
Testen Sie die neuen Aufnahmetypen in QI Studio mit Ihren eigenen Entwürfen und Artikelfotos.
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